Ingres Datenbankversion 10: optimierte Performance und einfache Migration

Auf Anregung seiner vielfältigen Nutzer-Community gibt Ingres dem aktuellen Release 10 eine deutlich verbesserte Out-of-the-box-Funktionalität mit auf den Weg, so dass Ingres-Kunden nun noch schneller und einfacher von proprietären Datenbanken großer Anbieter wie Oracle, Microsoft und Sybase zur Open-Source-Datenbank der Ingres Corporation migrieren können. Version 10 der von Ingres entwickelten und von der Open-Source-Community aktiv begleiteten Datenbank unterstützt nun sowohl Multi-Versioning als auch Spaltenverschlüsselung, Tabellen-Partitionierung und schnelleres Massenladen von Daten.

Die Ingres-Datenbank 10 bietet eine Vielzahl an innovativen Funktionen, mit denen der Umstieg von proprietären oder anderweitigen Datenbankprodukten zum Kinderspiel wird. Eine Schlüsselrolle spielt dabei MVCC (Multi-Version Concurrency Control), ein Verfahren, das die effiziente Ausführung konkurrierender Datenbankzugriffe ermöglicht bzw. den einzelnen Nutzern „Schnappschüsse“ des aktuellen Datenbankzustands bereitstellt und damit ein Blockieren der Datenbank verhindert. MVCC führt zu einer spürbar höheren Performance bei Multiuser-Szenarien und steigert die Produktivität der Datenbanknutzer. Dank neuer SQL-Typen, -Funktionen und -Kompatibilitätsfeatures mit deutlich verbesserten Routinen der Datenbank-Engine können Ingres 10-Nutzer innerhalb kürzerer Zeit messbar mehr Aufgaben erledigen. Auch das in der ersten Jahreshälfte 2010 entwickelte und unter Sourceforge veröffentlichte Migrationstoolkit vereinfacht den Wechsel von Oracle Enterprise- und MySQL-Datenbanken zu Ingres.

Massenladen von Daten – Version 10 steigert die bereits beeindruckende Bulk-Loading-Fähigkeit der Ingres-Datenbank noch weiter und verkürzt die Ladezeiten gegenüber standardmäßigen JDBC (Java Database Connectivity) 4.0-kompatiblen Treibern um mehr als 50 Prozent. Auch Abfragen von partitionierten Tabellen lassen sich sehr viel schneller ausführen, wobei eine neuartige Funktion für das Dynamic Partition Pruning, d. h. das Überspringen von nicht zu durchsuchenden Partitionen, zum Einsatz kommt.

Durchführen von Stapelabfragen – Leistungssteigernd wirkt sich außerdem die Möglichkeit der Stapelabfrage aus, bei der Antworten auf Datenbankabfragen in Stapelform an den Client zurückgegeben werden.

Version 10 der Ingres-Datenbank ist ein überzeugendes Beispiel für den Nutzen innovativer Community-Beiträge und verdankt zahlreiche Erweiterungen seiner Datenbank-Engine der engagierten Mitarbeit von Community-Mitgliedern. Neben der Verschlüsselung auf Spaltenebene war die Ingres-Community auch aktiv an anderen Entwicklungen beteiligt; ein Beispiel dafür sind die neuen SQL-Funktionen von Marty Bowes, einem Mitglied der britischen Ingres User Association, die dann vom Ingres Engineering-Team implementiert und in das Produkt integriert wurden.

Ingres unterstützt mit seinen Produkten grundsätzlich neueste Standards, so auch mit Version 10 der Ingres-Datenbank, deren JDBC 4.0-Support den Zugriff von Java-Anwendungen auf SQL-Datenspeicher optimiert und gleichzeitig sämtliche Vorteile der JDBC-API nutzt.

Quelle: Pressemitteilung Ingres Germany GmbH