Verteilte In-Memory-Datenbank VoltDB als Open-Source vorgestellt

Mit VoltDB 1.0.01 haben die Entwickler um Postgres-Mitbegründer Mike Stonebraker eine neue quelloffene Datenbank vorgestellt. VoltDB hält Daten direkt im Speicher (In-Memory) und verteilt Daten und seine SQL-Engine auf mehrere CPUs in einem Server-Cluster.

Die relationale OLTP-Datenbank VoltDB hält ihre Daten im Speicher, um den Overhead durch Buffer-Management zu eliminieren. Zusätzlich verteilt VoltDB die Datenverarbeitung an mehrere CPUs, um die Gesamtleistung eines Server-Clusters komplett zu nutzen. VoltDB soll auch problemlos skalierbar sein, neue Server lassen sich in ein Cluster hinzufügen, ohne dass die Datenbank abgeschaltet werden muss. Dadurch soll die Leistung der Datenbank nahezu linear gesteigert werden können.

Gleichzeitig verspricht die Online-Transaction-Processing-Datenbank (OLTP) Transaktionssicherheit durch AKID-Eigenschaften (Atomarität, Konsistenz, Isoliertheit und Dauerhaftigkeit). Dank automatischer Replikation verzichtet VoltDB auf Logging, was den Overhead weiter reduzieren soll. Datenbank-Partitionen werden in einem eigenen Thread gehalten und arbeiten autonom, was Locking überflüssig machen soll. Die Datenbank richtet sich an Online-Werber und SaaS-Dienstleister (Software-als-ein-Service) sowie Spieleentwicker oder Finanzdienstleister.

Quelle: http://www.golem.de/1005/75352.html