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MySQL warnt vor kostenlosen, proprietären Datenbanken

In einem Gespräch mit SearchTechTarget hat MySQLs Geschäftsführer Marten Mickos vor dem unbedachten Einsatz von kostenlosen und proprietären Datenbanken gewarnt.

MySQL: Wie das Dual-Licensing-Modell funktioniert

Die Datenbank MySQL ist unter zwei verschiedenen Lizenzen wahlweise als Open Source oder als proprietäres Produkt erhältlich. Offenbar geht das Modell auf: Der Hersteller MySQL AB schreibt schwarze Zahlen.

Im Interview erläutert Kaj Arnö, Vorstand "Community Relations" bei MySQL AB, wie das Dual-Licensing-Modell funktioniert, was MySQL richtig macht und wie er sein Unternehmen gegenüber anderen Datenbankherstellern positioniert.

MySQL startet MySQL Forge und unterstützt Ubuntu

MySQL will Open-Source-Entwicklungen rund um die eigene Datenbank verstärkt fördern und mit der Linux-Distribution Ubuntu kooperieren.

Offenlegung der Schnittstelle für die Anbindung eigener Storage Engines

MySQL will mit der Offenlegung ihres Pluggable Storage Engine API Drittanbietern eine Schnittstelle für die Anbindung eigener Storage Engines bieten. Die Idee dahinter ist, die freie Datenbank flexibel für die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Engines zu gestalten.

MySQL AB hofft mit diesem Schritt andere dazu zu ermutigen, Storage Engines für ihr Flaggschiff zu entwickeln.

MySQL schreibt eigene Transactional Storage Engine

MySQL hat die Entwicklung einer eigenen Transactional Storage Engine bekannt gegeben. Die Komponente wurde bislang von Innobase zugeliefert, das Unternehmen wurde aber letzten Herbst von Oracle übernommen.

Manager von MySQL sagten, dass die neue Engine die von Oracle gekaufte Technik ersetzen könne. Trotzdem wurde der Vertrag mit Innobase erneuert. Oracle verpflichtet sich darin, die Storage Engine für einige Jahre weiterzuentwickeln.

InnoDB bleibt MySQL erhalten

Mit der Storage-Engine InnoDB unterstützt die freie Datenbank MySQL auch Transaktionen, doch die Übernahme des InnoDB-Entwicklers InnoBase ließ Verunsicherung über die Zukunft der Symbiose aufkommen, läuft der bestehende Kooperationsvertrag zwischen Innobase und MySQL doch 2006 aus. Nun einigten sich MySQL und Oracle auf eine weitere Zusammenarbeit.

MySQL 5.1: Erste Betaversion veröffentlicht

Die neue Version MySQL 5.1 bietet zahlreiche neue Funktionalitäten - so etwa partitionierte Tabellen, zeilenbasierte Replikation, Plugin-API und eine Ereignissteuerung. Das so genannte "Partitioning" einer Tabelle ermöglicht es, einzelne Teile mittels festgelegter Regeln über das Dateisystem zu verteilen. Diese einzelnen Teile werden dann wiederum in separaten Tabellen abgespeichert. Dadurch ist es möglich, mehr Daten in einer Tabelle unterzubringen.

MySQL passt gut zu MySAP

Der Datenbank-Entwickler MySQL AB steht nach Äußerungen seines Vizepräsidenten Zack Urlocker kurz davor, sein Haupt-Produkt, die Open-Source-Datenbank MySQL 5, als zulässige Plattform für SAP-Installationen zertifiziert zu bekommen. Zehn von zwölf der seitens SAP vorgeschriebenen Tests habe die Datenbank bereits bestanden, und die restlichen zwei wolle man ebenfalls in diesem Jahr absolvieren.

MySQL kauft Netfrastructure

MySQL hat auf den Kauf von SleepyCat durch Oracle reagiert und sein Team um einen renommierten Datenbankexperten verstärkt.

Mit dem Kauf der Firma Netfrastructure wechselt auch der Inhaber von Netfrastructure, Jim Starkey, ins Team von MySQL. Starkey ist Insidern bekannt als Entwickler mehrerer erfolgreicher Datenbanken. Zuerst entwickelte er für DEC in den 80ern den Verkaufsschlager Datatrieve, dann relationale Datenbanksysteme.

Oracle versuchte, MySQL zu kaufen

Oracle hat versucht, den Hersteller der Open-Source-Datenbank MySQL zu kaufen, erklärte MySQL-Chef Marten Mickos am Rande der Open Source Business Conference.
Wann und zu welchem Preis Oracle versucht hat, MySQL zu kaufen, verriet Mickos nicht.

MySQL schlug das Angebot allerdings aus, man wolle unabhängig bleiben, berichtet CNet. Derweil konnte MySQL in dieser Woche den Abschluss einer weiteren Finanzierungsrunde vermelden. 18,5 Millionen US-Dollar erhielt das Unternehmen unter anderem von Red Hat, SAP und einigen Risikokapitalgebern.

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