Berkeley DB

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Oracles NoSQL-Datenbank ist nicht nur BerkeleyDB

In seiner ersten Ankündigung einer eigenen NoSQL-Datenbank verriet Oracle wenige Details, sodass vor allem eines hängen blieb: Die Basis des Ganzen bildet das BerkeleyDB, ein seit Langem eingeführte Key-Value-Store.

Berkeley DB bekommt SQL-API

Oracles freie eingebettete Datenbank Berkeley DB trägt jetzt wie die Server-Datenbank die Versionsbezeichnung "11 g Release 2". Rechtfertigung für den großen Sprung von 4 zu 11 könnte unter anderem eine neue Schnittstelle sein: Erstmals lässt sich Berkeley DB mit SQL-Statements bedienen.

Die API soll sich an der des ebenfalls freien SQLite orientieren, das unter anderem in Mac OS X und in Adobes Lightroom im Hintergrund werkelt. Oracle kündigte an, dass alle für SQLite verfügbaren Werkzeuge auch mit Berkeley DB funktionieren.

Replikation für die Java Berkeley DB

Version 4 seiner eingebetteten freien Datenbank Java Berkeley DB stattet Oracle erstmals mit Replikationsfähigkeiten aus. Ein einzelner Master verteilt dabei seine Daten auf mehrere Knoten, auf denen nur lesender Zugriff möglich ist. Die Details beschreibt eine online verfügbare Einführung.

Außerdem enthält die Bibliothek zwei Implementierungen von JMX-MBeans (Java Management Extension), mit der sich laufende Anwendungen überwachen lassen. Ein Plug-in für JConsole erlaubt die interaktive Nutzung der beiden MBeans.

Oracle aktualisiert Berkeley DB

Oracle hat Berkeley DB 4.8 und Berkeley DB XML 2.5 angekündigt. Beide Datenbankversionen sollen mehr Geschwindigkeit bringen und flexibler skalieren.

Die Oracle Berkeley DB 4.8 unterstützt Fremdschlüssel und bietet eine verbesserte Fehlerbehandlung für Multi-Threaded-Anwendungen. Ein neues DB-SQL-Werkzeug soll die Entwicklung beschleunigen, indem automatisch Berkeley-DB-Anwendungscode aus SQL-Schemata erzeugt wird. Außerdem wurde die C++ Standard Template Library integriert und C# wird unterstützt.

Oracle aktualisiert freie Berkeley DB

Auf einen Rutsch bringt Oracle überarbeitete Versionen der drei Editionen seiner eingebetteten Datenbank "Berkeley DB" heraus. Das erstmals für das Echtzeitbetriebssystem QNX RTOS verfügbare Berkeley DB 4.7 soll den Cache besser ausnutzen. Für die Replikation im Hochverfügbarkeitseinsatz bringt es einen "cycling master" mit, Details dazu waren jedoch weder der Produktankündigung noch den Release-Notes zu entnehmen.

Oracle bringt nächste Version der Berkeley-Datenbank

Mit "Berkeley DB 4.5" präsentiert Oracle eine überarbeitete Version der mit Sleepycat übernommenen Embedded-Datenbank.

Das aktuelle Release soll Verbesserungen hinsichtlich Leistung, Verfügbarkeit und Benutzerfreundlichkeit bringen, erklärte Oracle-Manager Rex Wang.

Beispielsweise lasse sich die Datenbank im laufenden Betrieb upgraden oder patchen; ein Replication Framework erleichtere es Entwicklern, hochverfügbare Systeme zu entwickeln.

MySQL trennt sich von Berkeley DB

Ab Version 5.1.12 wird das freie Datenbanksystem MySQL die Berkeley DB (BDB) nicht mehr unterstützen. BDB war bislang eines der beiden im Lieferumfang enthaltenen transaktionsfähigen Backends. Sein Hersteller Sleepycat wurde Anfang des Jahres von Oracle übernommen.

Bereits vor einem Jahr hatte Oracle mit Innobase den Hersteller des zweiten transaktionsfähigen MySQL-Backends InnoDB gekauft. MySQL AB hatte jedoch stets betont, dass dies die Entwicklung seines Datenbankservers nicht berühre, da sie durch Verträge mit Innobase abgesichert sei.

Berkeley DB Java Edition 3.0

Die von Sleepycat entwickelte Berkeley DB Java Edition ist nun in einer neuen Version verfügbar, die Backups vereinfachen soll. Außerdem soll die Datenbank nun flexibler sein und sich so besser in Anwendungen integrieren lassen.

MySQL kauft Netfrastructure

MySQL hat auf den Kauf von SleepyCat durch Oracle reagiert und sein Team um einen renommierten Datenbankexperten verstärkt.

Mit dem Kauf der Firma Netfrastructure wechselt auch der Inhaber von Netfrastructure, Jim Starkey, ins Team von MySQL. Starkey ist Insidern bekannt als Entwickler mehrerer erfolgreicher Datenbanken. Zuerst entwickelte er für DEC in den 80ern den Verkaufsschlager Datatrieve, dann relationale Datenbanksysteme.

Oracle kauft Sleepycat

Mit Sleepycat übernimmt der US-amerikanische Softwareriese Oracle den Entwickler der bekannten Berkeley DB.

Die Gerüchteküche brodelte schon lange. Nun ist es offiziell. Der Datenbankgigant fischt in Open-Source-Gewässern. Sleepycat, Entwickler der Open-Source-Datenbank Berkeley DB, geht in den Besitz des US-amerikanischen Unternehmens über.

Angaben über den Kaufpreis machten die beiden beteiligten Parteien nicht. Laut früheren Spekulationen der Business Week wollte Oracle allerdings bis zu 600 Millionen US-Dollar für drei im Open-Source-Umfeld angesiedelte Firmen ausgeben.

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